Berufliche Auszeit – Was will ich denn überhaupt?

In meinem letzten Blogeintrag über den Angriff auf mich habt ihr bereits erfahren, dass ich momentan als Teilzeitkraft in einem Kioskshop am Essener Hauptbahnhof arbeite. Nach zwei abgeschlossenen Berufsausbildungen nehme ich mir momentan eine Auszeit um herauszufinden was ich denn überhaupt in Zukunft machen möchte? Vielleicht geht es dem ein oder anderen von euch ja ähnlich.

Vielleicht geht es dem ein oder anderen von euch ja ähnlich. Man hängt unzufrieden in dem Job fest, auf den man eigentlich keinen Bock hat. Die Kohle stimmt nicht und vielleicht sind auch die Kollegen nicht gerade einfache Menschen. Die Arbeitswelt befindet sich in einem großen Wandel. Es geht nicht mehr nur um den Tausch von Arbeitskraft gegen Geld. Immer mehr junge Leute verspüren den Wunsch sich selbst zu verwirklichen. Startup Unternehmen schießen wir Pilze aus dem Boden.

Die Möglichkeiten die sich einem heutzutage bieten sind kaum zu überblicken. Seinen beruflichen Werdegang von der Ausbildung bis zur Rente in einem einzigen Unternehmen zu verbringen wird immer seltener.

Nicht zuletzt durch den digitalen Fortschritt ist die Arbeitswelt deutlich flexibler geworden. Man muss die eigenen vier Wände nicht mehr zwingend verlassen um einer Bürotätigkeit nachzugehen. Dank der Smartphones kann man den Email Verkehr bereits unterwegs abarbeiten. Mit dem Laptop und einem W-Lan Stick bei schönem Wetter im nächsten Stadtpark zu arbeiten – kein Problem.

Doch diese gewonnene Freiheit hat natürlich auch seine Tücken. Viele Berufszweige sind und werden durch die Technik ersetzt. Um beruflich auf dem Laufenden zu bleiben, muss man sich ständig Fort- und Weiterbilden. Wer stehen bleibt fliegt früher oder später aus dem rotierenden Karussell.


Nach zwei abgeschlossenen Ausbildungen und einer Vielzahl von verschiedenen Arbeitgebern befinde ich mich nun ein weiteres Mal in der Phase der beruflichen Neuorientierung.

Da ich mir eine Auszeit in Form eines Sabbat Jahres nicht leisten kann, habe ich mich dazu entschlossen für ein halbes Jahr beruflich kürzer zu treten und die freie Zeit dazu zu nutzen mich persönlich zu entfalten und neue Wege auszutesten.

Laut Wikipedia sind die häufigsten Gründe für eine Auszeit:

  • Weiterbildung
  • Umschulung
  • Steigerung von Motivation und Kreativität
  • Reisen
  • Unterstützung sozialer Projekte
  • im Hochschulbereich Zeit für konzentrierte Forschung
  • Überdenken der künftigen Arbeitsrichtung
  • berufliche Neuorientierung
  • einem Burnout vorzubeugen
  • eine zeitintensive Partnerschafts- oder Familienphase einzulegen oder oft verbunden mit einer Altersteilzeitregelung – in den vorgezogenen Ruhestand zu gehen.

Perfektionismus

Habt ihr einen Job gefunden der beruflich zu euch passt? Was sind eure Auswahlkriterien bei der Jobwahl?

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