Herbstzeit – Ein Freund den ich lernte zu lieben

Die goldenen Herbstzeit hat begonnen.

Am 22. September hat die kalendarische Herbstzeit begonnen. Wenn wir einen Blick nach draußen werfen, dann ist es an allen Ecken zu sehen. Das Laub der Bäume färbt sich in den schönsten Farben und fällt in sanften Wogen, vom Wind getragen zu Boden.

Die Tage werden kürzer und die Regenwolken ziehen wieder häufiger am Himmel vorüber, nicht selten ohne einen kräftigen Schauer herab prasseln zu lassen.

Für viele Menschen ist die dunkle, trübe Jahreszeit eine Qual. Sie ziehen sich zurück und kapseln sich ein.

Ich bin auch eher ein Freund der warmen und sonnigen Jahreszeiten, aber ich denke, man in allen Naturereignissen seine Schönheit finden, wenn man den nur einmal bewusst hinschaut. Vielleicht können wir von der Natur sogar noch das ein oder andere lernen.

Mit dem vielen Regen könnte die Natur auch eine Reinigung vollziehen. Die Luft wird wieder sauberer, der Pflanzen können fleißig Wasser tanken, auf welches Sie an heißen Sommer Tagen verzichten mussten.

Schließen wir uns diesem Vorbild doch einfach an und machen klar Schiff in unserem Leben. Lassen das Jahr schon einmal Revue passieren. Reflektieren was gut und was schlecht gelaufen ist. Nutzen wir diese Zeit um den Kopf zu waschen. Lassen wir unsere Blätter in Form von Altlasten und schlechten Gedanken fallen und machen Platz für Neues.

Manchmal ist auch ein ordentlicher Astschnitt notwendig. Auch wenn es schmerzhaft ist, trennt euch von Menschen, Dingen und Aufgaben die euch nicht Gut tun.

Eine Ideale Übung dies alles bei einer heißen Tasse Kakao und gemütlichen Kerzenlicht einmal aufzuschreiben und sich bewusst zu machen.

Bunte Blätterpracht vs. Schwarzes Menschenkleid

Auch unseren Kleiderschrank könnten wir vielleicht ein bisschen aufbessern. Kaum ist der Sommer vorbei und die ersten Regentage sind überstanden, scheint die Farbe aus unseren Kleidern zu verschwinden.

Überall sieht man nur noch grau, braun und schwarz, dabei gibt es doch eine Vielzahl toller Herbstfarben, in denen auch wir uns Kleiden können. Warum nicht mal ein schickes grün, ein mutiges Senfgelb oder ein beeriges Rot. Warum nicht ein paar bunte Farbtupfer, durch das oft viel zu graue Wetter tragen.

Die Sonne zeigt sich immer weniger und darum gilt es jede mögliche Sekunde auszunutzen. Jacke an und raus an die frische Luft. Ob alleine oder mit Freunden. Ein kleiner Spaziergang kann wahre Wunder bewirken und ist mit der richtigen Kleidung optimal um sich vor fiesen Erkältungen zu schützen.

Wer er nicht raus an die Sonne schafft und unter Mangel von Licht und Wärme leidet, dem kann ich die Anschaffung einer Rotlichtlampe empfehlen. Diese hilft nicht nur bei Erkältungen und Verspannungen sondern, hebt durch ihre wärmende Wirkung auch die Stimmung und das Wohlbefinden.

Auch von der Tierwelt können wir uns etwas abschauen – die Ernährung.

Es gibt Tiere, die gehen im Herbst fleißig sammeln und schaffen so viel sie tragen können in ihren Bau, um dann im Winter durchschlafen zu können. Was kommt bei euch im Herbst auf den Teller. Schaut doch mal in den saisonalen Kalender und macht euch bewusst was die Natur uns alles Tolles zu bieten hat. Nicht nur die dicken, bunten Kürbisse, sondern auch eine Vielzahl an Nüssen und Obst könnt ihr euch auf den Teller packen. Wann habt ihr zuletzt ein Lagerfeuer mit Stockbrot und Folienkartoffeln gemacht? Was gibt es schöneres als einen lauen Sommerabend mit Freunden zu genießen. Eingekuschelt in eine dicke Decke, kann man auch im Herbst noch lange Zeit draußen sitzen.

Ich schnappe mir inzwischen bei jeder freien Gelegenheit meine Picknickdecke und mein Notizbuch und setzte mich in den Stadtpark um die Ecke. Ich liebe es meine Umwelt zu beobachten, und mich inspirieren zu lassen. Diese Momente gehören nur mir und geben mir Kraft und Motivation für den Rest des Tages.

Machen wir uns also die Herbstzeit zum Freund und genießen diese Jahreszeit mit ihren ganz besonderen Eigenschaften.

Ich freue mich schon auf die erste Tasse Glühwein und heiße Maronen.

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