Moderation Filmpremiere – Kulturinsel Stuttgart

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Gestern Abend durfte ich gemeinsam mit Benjamin eine Veranstaltung auf der Kulturinsel in Stuttgart moderieren.

Neben drei Kurzfilm Premieren, gab es Live Musik von Another Frequency, Flex, Down Dirty Dogs, und DJ Kleinlaut und eine Ausstellung mit Bildern vom Filmdreh. Organisiert wurde das Event von den beiden Nachwuchs Filmmachern Franz Böhm (17) und Vincent Langosch (16).

Nach einer sehr freundlichen Begrüßung durch die beiden Veranstalter, bekamen Benjamin und ich schon einmal den Programm Ablauf erklärt. Ganz typisch bekamen wir ein Skript, wie ein Drehbuch mit ausformulierten Moderations Sätzen in die Hand gedrückt. Das fand ich irgendwie eine total witzige Vorbereitung. Da Vincent und Franz uns aber total freie Hand bei der Moderation lassen wollten, haben wir das Skript als Leitfaden verwendet an dem wir uns durch die Veranstaltung gehangelt haben. Ein paar kleine Stichpunkte zu den Bands und dem Filmteam haben wir noch ergänzt und dann waren wir ziemlich schnell fertig mit den Vorbereitungen.

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Ich war doch überrascht wie viele Leute es am Wasengelände vorbei zur Kulturinsel geschafft haben. Ich denke es waren in der Masse zwischen 200 und 300 Leuten. Überwiegend natürlich die Familien und Schulfreunde der Filmteams.

Eröffnet wurde der Abend von den beiden Gastgebern Franz Böhm und Vincent Langosch, die das Publikum begrüßten und dann uns zwei Moderatoren vorstellten. Nach einem kurzen Überblick über das geplante Programm, über gaben wir auf die Musik Bühne, wo die Band „Another Frequency“ aus Vahingen/ Enz ein 20 Minütiges Set von selbstgeschriebenden Alternative Rock Songs spielte.

Anschließend kam der erste Kurzfilm, mit dem Titel „Die Wildnis“ in dem es um das Thema Drogen und den Sinn des Lebens geht. Gefolgt von der Premiere des Kurzfilms „Schwarm„, der sich mit Mobbing und Gruppenzwang auseinander setzt. In der anschließenden Diskussionsrunde, in der das Publikum Fragen stellen konnte, wurde vorgeschlagen den Film als Präventionsmaßnahme in Schulen vorzuführen.

Der letzte Kurzfilm „Die Harmonie der Anderen“ beschreibt seinen Inhalt durch den Titel eigentlich selbst.

Da wir mit dem Programm deutlich schneller durch waren als geplant, unser nächster Musik Act aber noch nicht so weit vorbereitet war, mussten wie die Fragerunde nach dem letztem Film ein bisschen in die Länge ziehen und so wurde die Moderationskunst von Benjamin und mir noch mal ordentlich auf die Probe gestellt. Aus der Not heraus mussten wir dann noch ein paar Fragen improvisieren und gleichzeitig versuchen das Publikum bei Laune zu halten…

Gegen 21 Uhr begeisterte dann der Stuttgarter Rapper FLEX mit seiner Musik das überwiegend jugendliche Publikum. Seine Texte sind einfach zu verstehen und für die meistens Menschen einfach nachzuvollziehen, denn er erzählt Geschichten mitten aus dem Leben. Auch hier gab es eine kleine Premiere. Das erste Mal wurde Flex von einem Saxophon Spieler begleitet. Ich hätte diese Dinge niemals in Zusammenhang gebracht, aber wir waren doch positiv überrascht wie gut das zusammen passt.

Mehr Infos zu FLEX  ->  Homepage    Facebook

Zum Ende des Abends gab es dann live Musik von den Down Dirty Dogs –  eine Deutsche Rhythm-&-Blues-Band die 2015 von dem Schlagzeuger Lenz Lorenz und dem Bassisten Joachim Braun in Stuttgart gegründet wurde.
Dazu stießen später der US-amerikanische Sänger Tony Nesbitt und Gitarrist Andreas Vockrodt. Die vier Jungs spielen Rock’n’Roll in seiner ursprünglichsten Form – schnörkellos, energiegeladen, tanzbar.

Man stelle sich vor James Brown wäre Sänger eines All-Star-Ensembles, bestehend aus den Rolling Stones, Sly & The Family Stone und Jimmy Hendrix. Das Ergebnis wäre ein hoch energetischer und mitreißender Sexy-Stilmix aus Rhythm & Blues, Gospel und dem Rock & Roll der 60er und 70er. So in etwa lässt sich der Sound des Quartetts Down Dirty Dogs aus Stuttgart beschreiben. Synthies und andere elektronische Spielereien, braucht die Band nicht, pur und live lautet ihr künstlerisches Credo.

Aufgesetzt klingt die Band nie, was an ihrer Leidenschaft für die Musik von Ike & Tina Turner oder Chuck Berry und ihrem Faible für den richtigen Grooves liegen mag.
Das musikalische Spektrum reicht von kernigem Blues über rauen Rock’n’Roll und kraftvolle Gospelmusik, bis hin zu leidenschaftlichem Soul-Funk im Stile von James Brown oder Otis Redding. Anhänger von Liebesballaden kommen dabei genauso auf ihre Kosten wie partyfreudige Fans.

Die neue EP „A Tribute To Vintage Trouble“ ist ab dem 11.November 2016 im Handel erhältlich.

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