Wie schreibe ich einen guten Pressetext?

Einen Pressetext über sich selbst zu schreiben gehört für viele zu den größten Herausforderungen in der Selbstvermarktung. In diesem Blog Artikel bekommt ihr ein paar Tipps und Tricks, wie ihr mit einfachen Mitteln einen professionellen Text verfassen könnt. Nehmen wir als Beispiel die Essener Rockband YIEK

Pressetext

Welche Infos müssen im Pressetext enthalten?

Startet zur Vorbereitung eures Textes am besten mit einer Liste von Stichpunkten und beantwortet dabei dir folgenden fünf W- Fragen.

  • Wer?    –  Eure Band oder Solo Projekt
  • Was?    – Um was geht es? – CD Veröffentlichung? Tour?
  • Wann? – Wichtige Termine
  • Wo?      – gerade für regionale Medien, wie z.B. Tageszeitungen ist wichtig wo ihr her kommt
  • Warum?  – Warum ist es wichtig über euch zu berichten? Wo sich der Kreis mit den anderen Fragen schließt

Außerdem solltet ihr wichtige Referenzen in den Text mit einbauen. z.B. Kooperationen mit bekannten Künstlern, TV Auftritte, Radio Airplay, gute Platzierungen bei Bandcontests oder Zitate von Fachmagazinen

 

Wie gestalte ich den Aufbau?

Startet den Text mit einer aussagekräftigen Headline

z.B.    louder, harder, faster: Yiek !

Beginnt den Text mit einer kurzen Zusammenfassung des kompletten Pressetextes. In 4-5 Sätzen solltet ihr die wichtigsten Informationen auf den Punkt bringen.

Nach dem fulminanten „Toxication Party“ jettete jetzt auch „The Drive“, erstes Album des Essener Kraftvierers, straight auf die 1 der Amazon Rockcharts.  Klar! Denn Powerpakete wie „Going down – Going under“ lassen niemanden kalt. Es sei denn, er ist taub.

Der ausführliche Teil eures Textes sollte ca. eine DinA4 Seite lang sein. Hier könnt ihr ein bisschen ausführlicher über euch und euer Projekt erzählen. Achtet darauf den Text in der dritten Person zu schreiben. Versucht bei dem potentiellen Leser Interesse zu wecken mehr über euch erfahren zu wollen. Im Idealfall kann der Text genauso wie ihr ihn an Medienpartner schickt abgedruckt werden.

Gitarrist Andy brachte es einmal in einem Interview auf den Punkt: „Wenn wir durch die Boxen kommen, bestellst Du sofort `ne Runde und stellst Dich unter den einzigen Spot im Club.“ YIEK klingt so, als würde Danko Jones mit den Queens Of The Stone Age ´ne Backstage Party feiern und wirkt wie das, was Euch erwischt, wenn ihr bei Rot über die Ampel geht.“ Die Vier Jungs trafen sich zufällig auf einer Silvesterfeier, bei der es heiß herging: Der Keller brannte und das Haus wurde evakuiert – so etwas schweißt zusammen.

YIEK – das mag nicht der konventionellste Name sein, aber einer, der das, was Malte, Andy, Aram und Jens machen, am besten beschreibt – Rocken bis zur Rückkopplung und darüber hinaus. Gleichzeitig ist es ein Tribut an die Anfangstage, in der Andys kaputte 69er-Stratocaster irre Feedbacks fabrizierte. YIEK ist die lautmalerische Entsprechung des ear-plug-zerfetzenden  Proberaumgeräuschs.   Die Vier fanden schnell heraus, dass sie trotz oder wegen ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten eine ganz spezielle musikalische Energie erzeugen. Und die entsteht meist spontan: „Hey Aram, gib mal ’n Beat!“ ruft Malte oft bloß – und alle steigen mit ein.

Maximale Heftigkeit bei gleichzeitiger Eingängigkeit sind die Markenzeichen des YIEK-Sounds, der durch Maltes Stimme unverwechselbar wird. Das knallt am besten live. Dabei ist es egal, ob 10 oder 1000 Leute vor der Bühne stehen – wo YIEK auftritt, feiern alle ’ne Party. Band und Publikum vermischen sich dabei und manchmal kommt es zu spontanen Ausziehaktionen, wobei Andy schon mal vor lauter umherfliegenden Klamotten seine Verzerrer Stompbox nicht mehr findet. Das einzig Vorhersehbare bei den Shows von YIEK ist, dass Unvorhergesehenes passiert.  

Mit „The Drive“ gibt es die YIEK-Wirkung erstmals in Albumlänge für unterwegs und zu Hause. Die elf Songs kreieren das Kopfkonzert: Angefangen beim Opener „Toxication Party“, der mit seinem markanten Bass-Riff auch die erste Single sein wird (VÖ 02.12.16), über den titelgebenden und kompromisslosen Zwei-Minuten-Kracher „The Drive“, bis hin zum groovenden  „Black Fridayz“, der bei den Shows immer das Initial fürs Improvisieren und Schnaps fassen ist. Das ruppige „Going Under – Going Down“, traditionell der erste Song jedes YIEK-Gigs, steht als  weitere Single fest (VÖ 13.01.17).   Das Album „The Drive“ erschien am 27. Januar 2017 auf dem Label  7hard und platziert sich prompt in den Amazon Charts (Platz 1 -Neuerscheinungen,  Platz 1 – Bestseller im Genre Hard Rock & Metal und Platz 2 der Neuerscheinungen im Genre Rock). Selbst Metallica, AC/DC und Volbeat kommen nicht an ihnen vorbei! Der Essener Rockvierer ist nicht aufzuhalten.  Sogar in den allgemeinen Mp3-Download-Song-Charts über alle Genres wurde er notiert: bis auf Platz 32!  

Überzeugt euch bei der im März anstehenden Tour am besten selbst von der fantastischen Live Qualität von YIEK!

Unter dem Pressetext solltet ihr auf jeden Fall eure Kontaktdaten vermerken, damit sich z.B. interessierte Redakteure mit euch in Verbindung setzen können.

 

Bevor ihr den Pressetext in fremde Hände weiter gebt, solltet ihr auf jeden Fall nochmal Korrektur lesen und Fehler ausbessern. Holt euch gerne noch Meinung und Tipps von außenstehenden Personen, die mit euch und eurer Musik keine direkte Verbindung haben.

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