Wenn Perfektionismus dich bremst

Perfektionismus

PerfektionismusAm Sonntag mach ich mir mal wieder Gedanken um meine Zukunft und ich habe das Gefühl, dass mein wachsender Drang nach Perfektionismus und der Druck den eine angestrebte Selbstständigkeit mit sich bringt mich im Moment total ausbremst.

Vielleicht habt ihr mitbekommen, dass ich eine Interview Serie für meinen Youtube Kanal plane – seit Monaten!!!

Warum fang ich nicht einfach damit an?!  Ich finde immer irgendeinen Grund. Mein Plan war, das ganze nach dem Vorbild von Inas Nacht aufzubauen. Eine feste Location und ein Gast pro Sendung. Nun gibt es erste Probleme bei der Absprache mit der Location. Des weiteren bin ich mit meiner derzeitigen Kamera- Ausrüstung nicht zufrieden, das heißt altes Kamera verkaufen und in ein neues Model investieren?! Doch was nimmt man da?

Nach langen Recherchen und Gesprächen mit anderen Videobloggern habe ich mich nun für die klassische Vlogging Cam – die Legria Mini von Canon entschieden.

Zu dem ganzen Drank nach Perfektionismus kommt das Streben nach Unabhängigkeit. Ich möchte endlich mein eigener Chef sein. Ich möchte meine eigenen Ideen umsetzen können ohne dass mir jemand reinreden kann.

Also streiche ich die Idee mit der festen Location erstmal wieder aus meinem Kopf!

Alternative: Verschiedene Locations.  Was könnte die Leute denn interessieren? Durch mein langjähriges umtreiben in der Musikbranche komme ich inzwischen an Orte, wo mit Sicherheit nicht jeder hinkommen wird. Backstage Bereiche von verschiedenen Locations in Stuttgart, vom Kellerklub bis zum LKA Longhorn, sind mir längst nicht mehr fremd….

… und kommt es nicht sowieso auf den Inhalt der Videos an? Wer achtet denn wirklich auf die Qualität und die Umgebung von irgendwelchen Videos? Wahrscheinlich mache ich mir zu alle dem viel zu viele Gedanken, anstatt einfach anzufangen.

Auch der Name der Video Serie wird schlicht und einfach „Ariane trifft…“  sein. Mein Ziel ist es Menschen die eine Geschichte zu erzählen haben eine Plattform zu bieten. Einigen muss man vielleicht erst bewusst machen, dass auch die etwas Besonderes sind. Jeder Mensch ist einzigartig – keine zwei Leben laufen genau identisch ab. Jeder muss seinen eigenen Weg finden – dies zu begleiten und zu erzählen soll meine Aufgabe für die nächsten Jahre sein.

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